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Storage - LVM, MD, Multipathing, iSCSI
Linux ist bei vielen großen und mittleren Unternehmen eine feste Größe
im Rechenzentrum - und zwar auch in unternehmenskritischen Bereichen.
Möglich ist das unter anderem durch in den letzten Jahren hinzugekommene
oder professionalisierte Technologien rund um das Thema Storage:
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Der Logical Volume Manager - kurz LVM - erlaubt das flexible Einrichten
von beliebig vielen Partitionen (Volumes) auf einem Verbund von einer
oder mehreren Festplatten oder SAN-LUNs. Auch ist eine Vergößerung von
Partitionen online möglich.
- Mit MD wird unter Linux Software RAID realisiert. Im Rechenzentrum
dient dies in erster Linie nicht als Ersatz für ein Hardware-RAID, sondern
vor allem zum Spiegeln von redundanten SANs auf Betriebssystemebene.
- Ist ein Host mit zwei Hostadaptern an ein redundantes SAN angebunden, so
kann er eine LUN auf mehreren Wegen erreichen. Ein automatisches Failover
wird unter Linux mit den Multipath-Tools erreicht.
- iSCSI ist eine kostengünstige Alternative zu einen FibreChannel-basierten
SAN. Als Transportmedium wird TCP/IP über Ethernet eingesetzt. Auch in diesem
Fall ist Multipathing und Failover möglich.
- IO-Scheduling: Linux verfügt mit dem CFQ über einen Mechnismus,
der alle Plattenzugriffe optimiert und den Durchsatz nahe ans theoretische
Maximum bringt. Gleichzeitig erlaubt CFQ eine Priorisierung von Plattenzugriffen
zwischen Prozessen.
- Der Buffer-Cache beschleunigt Dateizugriffe, indem er freien
Speicher als Puffer verwendet. Der Einfluss bei dateisystembasierten
Anwendungen ist enorm. Schreibzugriffe werden mithilfe von pdflush
asynchron durchgeführt und erreichen so nicht nur einen optimalen Durchsatz,
sondern auch eine minimal Latenzzeit für die Anwendung.
- Jounalling-Dateisysteme wie ext3, ReiserFS, und XFS sorgen
für ein immer konsistentes Dateisystem, das auch bei einem Absturz
des Servers intakt bleibt.
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In dieser Schulung lernen Sie die obigen Technologien und ihr
komplexes Zusammenspiel in einer praxisnahen Workshopatmospäre. Alle
Themen werden nicht nur theoretisch behandelt, sondern auch in
praktischen Beispielen umgesetzt. Dabei schauen wir immer auch
"unter die Haube" und beschäftigen uns mit den Thema
Fehlerdiagnose.
Falls für Sie das Thema iSCSI eher eine untergeordnete Rolle spielt:
der Hauptschwerpunkt der Schulung liegt auf den anderen Themen.
Alle theoretischen Überlegungen und praktische Szenarien gelten 1:1
auch in einem SAN mit FibreChannel.
Nutzen
Durch die Teilnahme an dieser Schulung, sind Sie in der Lage,
alle wichtigen Storage-Technologien von Linux richtig einzusetzen.
Sie können selbständig eine komplexe Storage-Architektur mit
LVM, MD, Multipathing und iSCSI/FibreChannel entwerfen und umsetzen.
Sie kennen die zugehörigen Konfigurationsdateien und
Kommandozeilen-Befehle und sind damit unabhängig von speziellen
Administrationsprogrammen bestimmter Linux-Distributionen.
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Kursinhalt
Einführung: Block-IO unter Linux
- Übersicht über den kompletten Weg von der Anwendung zur Festplatte
Anwendungsschicht und Dateisysteme
- elementare Schreib-/Leseoperationen der Anwendung (open, read und write)
- Die Dateisystemschicht (VFS)
- Die Dateisysteme ext3, ReiserFS und XFS
Der Linux Buffercache
- Funktionsweise des Buffercache
- Wieviel Speicher verwendet Linux für die Caches? Tuning mittels swappiness
- Der Schreibcache, asynchrones und synchrones Schreiben mit und ohne pdflush
- Konfiguration des pdflush
- Zugriffe am Buffercache vorbei mit Rawdevices und O_DIRECT
- Debugging von Block-IO mit blockdump
IO-Scheduling
- IO-Scheduler (der Teil, der IO-Zugriffe so steuert, dass sie mit maximaler Geschwindigkeit laufen)
- die IO-Scheduler noop, deadline, as und cfq
- Einstellen und Tunen des IO-Schedulers
- IO-Priorisierung von Prozessen mit ionice
Der Logical Volume Manager (LVM)
- Die Architektur von LVM (Physical volumes, Volume groups, Logical Volumes)
- Aufsetzen von LVM mit pvcreate, vgcreate und lvcreate
- Logical volumes vergrößern und verkleinern
- Dateisysteme online vergrößern (also im laufenden Betrieb, ohne sie zu unmounten)
- Volumegruppen vergrößern
- Platten aus Volumegruppen entfernen
- LVM-Snapshots (online eine Kopie eines Volumes machen, z.B. zur Datensicherung)
Software-RAID unter Linux (MD)
- MD als Ersatz für Hardware-RAID
- MD zum Spiegeln von SAN-Filern auf Betriebssystem-Ebene
- Aufsetzen eines Software-RAIDs mit mdadm
- die verschiedenen RAID-Level, die MD unterstützt
- Monitoring eines RAIDs
- eine defekte Platte ersetzen
- ein RAID online vergrößern
Der Devicemapper (DM)
- Einführung in den Devicemapper
- wie mittels des Devicemappers LVM, MD und Multipathing realisiert ist
- Zuordnungen des Devicemappers analysieren und deuten (dmsetup info, dmsetup ls und dmsetup table)
iSCSI (SCSI über TCP/IP)
- Vorteile von iSCSI gegenüber FibreChannel (Client benötigt keine spezielle Hardware)
- Aufbau von iSCSI
- So funktioniert iSCI unter Linux
- Linux als iSCSI-Client
Multipathing
- Warum braucht man Multipathing?
- Funktionsweise von Multipathing unter Linux
- Erkennen von verschiedenen Wegen zur gleichen Platte (oder SAN-LUN)
- automatisches Failover
- Fehlerdiagnose
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Fakten
| Titel: | Storage - LVM, MD, Multipathing, iSCSI | | Ort: | München | | Dauer: | 3 Tage | | Termin: | 25. - 27. 5. 2010
| | Durchführung: | ab zwei Teilnehmern | | Preis: | 1.385,- € zzgl MwSt. (Bruttopreis 1.648,15 €) | |
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Veranstaltungsort
Mathias Kettner Open-Source-Schulungen Steinstraße 44 81668 München
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Themen
- Linux Block-IO
- Logical Volume Manager (LVM)
- Software RAID mit MD
- Multipathing
- iSCSI
- der Devicemapper
- Dateisysteme
- Performancetuning
- Fehlerdiagnose
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Unterlagen
Unsere Schulungsunterlagen entwickeln wir in unserer eigenen Redaktion exklusiv für unsere Schulungen. Da wir diese kontinuierlich verbessern, und modernisieren, fertigen wir sie grundsätzlich für jede Veranstaltung zeitnah an.  Hochwertige und aktuelle Unterlagen - sehr übersichtlich gestaltet
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Weitere Leistungen
- Mittagessen im Restaurant
- freie Getränke
- handsortierter Plantagenkaffee
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