Andrew Filesystem (AFS) ist ein verteiltes File-System, welches u.a. von IBM und der Carnegie Mellon University entwickelt wurde. Dieses System wird seit September 2000 als Open Source Projekt OpenAFS weiter entwickelt. Dateien werden dabei in so genannten Volumes gespeichert und verwaltet. Der Zugriff auf diese Volumes erfolgt über einen eigenen Verzeichnisbaum. Volumes können auf verschiedenen Partitionen, Festplatten und Servern gespeichert sein. Auf diese Weise kann ein einheitliches File-System über mehrere Server aufgebaut werden.
Der Client erreicht eine Datei immer an der festgelegten Stelle im Verzeichnisbaum, unabhängig davon, ob die Datei physisch auf dem Server im Nachbarraum oder am anderen Ende der Welt gespeichert ist. Sogar ein verschieben der Dateien von einem Server zum anderen im laufenden Betrieb ist möglich.
Neben Caching-Funktionalitäten auf dem Client gehört die Möglichkeit der ACLs (Access Control Lists) im AFS-Dateibaum zu den herausragenden Stärken von AFS.
Der Dozent Dipl. Wirtsch-Ing. Klaas Hagemann hat OpenAFS für einen Kunden der öffentlichen Hand ein OpenAFS-System über 10000 Clients und 80 Server implementiert.
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